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UNSER DONAUSCHWABEN-MAGAZIN
DER RADASCH
Der „Radasch“ (donauschwäbisch für Zugabe, Draufgabe) erzählt Geschichten von Drhom, von hier, von damals und von heute – und auch von morgen. Unser Radasch ist ein regelmäßiger Newsletter, dessen Beiträge hier in unserem Online-Magazin nachgelesen werden können.
Als Gemeinschaftsprojekt des Bundesverbandes der Donauschwaben und des Kulturzentrums Haus der Donauschwaben Bayern möchte der Radasch sowohl informieren als auch unterhalten: Mit Berichten von Ereignissen aus allen donauschwäbischen Ecken der Welt, Veranstaltungshinweisen, Interviews, Beiträgen zu aktuellen Themen sowie Rätseln und Mundart-Videos. Viel Freude beim Stöbern und Lesen!
Übrigens: Die Anmeldung zum Radasch-Newsletter finden Sie auf unserer Startseite ganz unten!
BEITRÄGE


Donauschwäbische Frauenkonferenz vom 5.-6. März in Budapest
„Es geht uns nicht um Nostalgie, sondern um Gegenwart und Zukunft“ Was bedeutet donauschwäbische Identität im Europa von heute? Wer trägt sie weiter – und wie sichtbar sind eigentlich die Frauen, die Sprache, Tradition und Gemeinschaft oft ganz selbstverständlich prägen? Am 5. und 6. März 2026 findet an der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) in Budapest erstmals die Donauschwäbische Frauenkonferenz statt. Unter dem Titel „WegZeichen – Donauschwäbische Frauen im modernen Europa“
25. Feb.4 Min. Lesezeit


Architektur und Migration
Ausstellungseröffnung im Haus der Donauschwaben in Haar Am 4. Februar wurde im Haus der Donauschwaben die Ausstellung „Architektur und Migration – Aufspüren der Erinnerungen“ feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste, darunter viele junge Menschen, waren gekommen, um die im Rahmen eines Masterseminars an der Technische Universität München entstandenen Arbeiten kennenzulernen. In ihrer Eröffnungsrede betonte die Seminarleiterin Dr. habil. Regine Heß: „Migration findet zu allen Zeit
24. Feb.2 Min. Lesezeit


75 Jahre Donaudeutsche Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz
Ein Festakt voller Erinnerungen, Begegnungen und lebendiger Tradition Mit einer schwungvollen musikalischen Einstimmung der Blaskapelle Pfalzklang begann am 1. Februar der feierliche Festakt im Zentrum Alte Schule Dannstadt. Gleich zu Beginn hieß Alexander Breinich die zahlreichen Gäste herzlich willkommen. Viele waren gekommen, um gemeinsam auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Donaudeutsche Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz zu blicken. Im Anschluss nahm Paul Nägl, Land
23. Feb.2 Min. Lesezeit


Eröffnung der Ausstellung „Häfen an der Donau“
Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm Am 5. Februar 2026 wurde im Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) in Ulm die Ausstellung „Häfen an der Donau – Geschichte, Architektur, Menschen“ feierlich eröffnet. Die Schau ist ein Projekt des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen in Kooperation mit dem Ungarischen Nationalarchiv und der Philosophischen Fakultät der Universität Novi Sad. Gäste aus Wissenschaft und Kultur sowie Vertreter donauschwäbischer I
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Unsere Schulzeit in Batsch
Katharina Holzschuh-Manz erinnert sich Das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar hat in seinem Archiv zahlreiche Tonaufnahmen der donauschwäbischen Chronistin Katharina Holzschuh-Manz (1925–2021). Mit großer Sehnsucht nach ihrer donauschwäbischen Heimat, aus der sie mit ihrer Familie vertrieben wurde, hat die „Kathi“ jahrzehntelang Mundart niedergeschrieben und auch persönlich auf Band eingesprochen. Im aktuellen Mundart-Beitrag erinnert sich Katharina Holzschuh-M
21. Feb.1 Min. Lesezeit


Die Schönheit der alten Heimat
Malwettbewerb bringt Generationen ins Gespräch Was wissen Kinder heute noch über die alte Heimat ihrer Groß- und Urgroßeltern in den früheren Ostgebieten und einstigen Siedlungsräumen der Deutschen im südöstlichen Europa? Welche Bilder und Vorstellungen verbinden sie damit? Diese Fragen nahm Dr. Petra Loibl, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, zum Anlass, einen Malwettbewerb für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren auszuschreiben.
20. Feb.2 Min. Lesezeit


Fachtag „Demokratie an Schulen entlang der Donau“ am Ursprung der Donau
Austausch, Impulse und neue Netzwerke für den europäischen Donauraum Am Ursprung der Donau in Donaueschingen fand kürzlich der Fachtag „Demokratie an Schulen entlang der Donau“ statt. Lehrkräfte sowie schulische Vertreterinnen und Vertreter aus Baden-Württemberg und insgesamt 14 Donauländern kamen zusammen, um Demokratieprojekte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und nachhaltige Netzwerke über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen. Über 30 Schulen aus Baden-Württemberg nahme
18. Feb.2 Min. Lesezeit


Diözesantagung 2026 der Ackermann-Gemeinde in Schwäbisch Gmünd
Geschichte verstehen, Gegenwart gestalten – ein Tag des Austauschs und der Begegnung Am Samstag, den 24. Januar 2026, kam die Ackermann-Gemeinde der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Schwäbisch Gmünd zu ihrer Diözesantagung zusammen. Im Mittelpunkt standen Geschichte, Gegenwart und die weltweite Vernetzung der Donauschwaben. Für die Teilnehmenden wurde es ein intensiver Tag voller Impulse, Gespräche und persönlicher Begegnungen. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Rainer..
17. Feb.2 Min. Lesezeit


Donau-Flaschenpost: Neue Folge von Stephan Ozsváth widmet sich Identität und Heimat im Donauraum
Panel mit Autorinnen und Journalistinnen auf der Leipziger Buchmesse Pünktlich zur Leipziger Buchmesse ist die vierte Ausgabe der „Donau-Flaschenpost“ von Stephan Ozsváth erschienen. Darin geht es um zentrale Fragen rund um den Donauraum: Kulturen, Konflikte und Kräfte, Identität im Wandel, die Debatte um „Russkij mir“ und europäische Werte sowie „Donauschwaben 2.0“. Damit verbunden ist auch die Frage, welche Heimat heute für viele Menschen mit donauschwäbischen Wurzeln eine
16. Feb.2 Min. Lesezeit


Ein Hochzeitsanzug als Zeitzeugnis
Flucht, Verlust und Neubeginn – die Geschichte einer donauschwäbischen Familie Manche Gegenstände überdauern Generationen, nicht weil sie wertvoll im materiellen Sinn sind, sondern weil sie Erinnerungen bewahren. Der Hochzeitsanzug des Vaters von Anna Maistrowitsch, geb. Lux, ist ein solches Objekt. Er wurde für eine fröhliche Hochzeit angefertigt, doch fast ein Jahrhundert später erzählt er von Krieg und Flucht, von Verlust und Wiederfinden, von Zusammenhalt und Neubeginn. E
29. Jan.3 Min. Lesezeit


Gedenken mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ungarns Staatspräsident Dr. Tamás Sulyok
80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen Am 19. Januar versammelten sich in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft zur zentralen Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestags der Vertreibung der Ungarndeutschen. Gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ungarns Staatspräsident Dr. Tamás Sulyok wurde der Opfer von Flucht, Enteignung und Deportation gedacht und zugleich ein eindrucksvolles Zeic
28. Jan.2 Min. Lesezeit


„Die Sach“ der Donauschwaben
Willi Beck erzählt in Mundart Im Mundart-Video der aktuellen Radasch-Ausgabe gibt Willi Beck eine lustige Anekdote über „die Sach“ der Donauschwaben zum Besten. Als Sohn vertriebener Donauschwaben wuchs Beck nach 1945 in den Markt Schwabener Flüchtlingsbaracken auf – eine prägende Kindheit zwischen Mangel, Improvisation und Zusammenhalt der Vertriebenen. Später wurde er Lehrer und Schulleiter, blieb seiner Herkunft und ihren Geschichten aber stets verbunden. In seinen Erzä
25. Jan.1 Min. Lesezeit


Erinnerung und Identität im Dialog der jüngeren Generationen
Geschichtsseminar der DBJT Im Dezember 2025 fand in Augsburg das Geschichtsseminar der Deutschen Banater Jugend- und Trachtengruppen (DBJT) statt. Unter dem Leitgedanken „Erinnerung und Identität im Wandel “ brachte die Veranstaltung junge Engagierte und Verantwortliche aus den Gemeinschaften der Banater Schwaben, Donauschwaben, Sudetendeutschen und Siebenbürger Sachsen zusammen. Ziel des Seminars war es, historische Erfahrungen miteinander in Beziehung zu setzen, Identität
24. Jan.3 Min. Lesezeit


Kultureinrichtungen und Landsmannschaften im Dialog
Begegnungstagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen Mitte November verwandelte die Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen Bonn für drei Tage in einen lebhaften Denkraum: Vertreterinnen und Vertreter von Landsmannschaften, Kultureinrichtungen, Wissenschaft und Politik trafen sich, um über die Zukunft der Arbeit nach §96 BVFG zu diskutieren und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Bereits seit sechs Jahren ist die Tagung ein fester Orientierungspunkt – und dieses
23. Jan.2 Min. Lesezeit


Gedenktag zur Vertreibung der Deutschen aus Ungarn in Stuttgart
80 Jahre Erinnerung und europäische Versöhnung Am 24. Januar 2026 hatte das Liszt-Institut Stuttgart in den Kursaal Bad Cannstatt zum Gedenktag zur Vertreibung der Ungarndeutschen aus Ungarn eingeladen. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 80. Jahrestages der Vertreibung von mehr als 200.000 Deutschen aus Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg und brachte zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und den Verbänden der Landsmannschaften zusammen. In seiner Moderation erinnerte Dr. Dez
22. Jan.2 Min. Lesezeit


75 Jahre Bundesverband der Banater Schwaben
Festakt in Ulm Ein bedeutendes Jubiläum führte zahlreiche Gäste ins Donauschwäbische Zentralmuseum nach Ulm: Der Bundesverband der Landsmannschaft der Banater Schwaben feierte dort sein 75-jähriges Bestehen. Der Festtag stand ganz im Zeichen des Rückblicks, der Würdigung des Erreichten und des gemeinsamen Blicks nach vorne. Bereits vor dem offiziellen Festakt nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Dokumentationszentrum der Landsmannschaft zu besuchen. U
21. Jan.2 Min. Lesezeit


Engagierter Einsatz der Donauschwaben auf den Weihnachtsmärkten
In der Adventszeit zeigten die Ortsverbände der Donauschwaben Aldingen und Gosheim sowie die Hodschager aus Moosburg einmal mehr, wie lebendig und tatkräftig unser Gemeinschaftsgeist ist. Die donauschwäbischen Vereine beteiligten sich mit eigenen Ständen samt Bewirtung an den örtlichen Weihnachtsmärkten. Die Stände waren liebevoll gestaltet und sorgten bereits aus der Ferne für eine einladende Atmosphäre. Zwischen Kerzenlicht, winterklarer Luft und dem Murmeln der Marktbesuch
20. Jan.1 Min. Lesezeit


Was bedeutet „Ziwewe“?
Auflösung des Mundart-Rätsels Beim letzten Mundart-Rätsel wurde nach der Bedeutung des Begriffs „Ziwewe“ gefragt. Ist es die donauschwäbische Bezeichnung für eine bestickte Weste oder den traditionellen Hochzeitstanz der Donauschwaben? Nein! „Ziwewe“ ist der donauschwäbischer Begriff für Rosine bzw. getrocknete Weinbeere und wurde vor allem in traditionellen Rezepten sowie im familiären Sprachgebrauch verwendet. Sprachlich hängt er mit dem süddeutschen/alemannischen „Zibebe/
19. Jan.1 Min. Lesezeit


Lesung in Mundart
Ria Schneider liest Original-Texte von Katharina Holzschuh-Manz Seit Januar diesen Jahres veröffentlicht das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben monatlich eine kleine Lesung in Mundart (Instagram und Facebook). Ria Schneider liest die anschaulichen Texte über die im Jahresverlauf anstehenden Arbeiten und Ereignisse der donauschwäbischen Chronistin Katharina Holzschuh-Manz (1925-2021) und begleitet uns damit durch das Jahr. Die in Batsch (im heutigen Serbien) geborene „Kadi
17. Dez. 20251 Min. Lesezeit


„Bayern hat gezeigt, wir sind eins und gehören zusammen“
Gedenkakt „80 Jahre Flucht und Vertreibung – 75 Jahre Verständigung“ im Bayerischen Landtag Im Maximilianeum des Bayerischen Landtags in München fand am 29. Oktober 2025 ein feierlicher Gedenkakt anlässlich „80 Jahre Flucht und Vertreibung – 75 Jahre Verständigung“ statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Vertriebenenverbände sowie politische Gäste folgten der Einladung von Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Gemeinsam wurde an das unermessliche Leid von Millionen Me
26. Nov. 20252 Min. Lesezeit
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