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75 Jahre Donaudeutsche Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz

  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ein Festakt voller Erinnerungen, Begegnungen und lebendiger Tradition



Mit einer schwungvollen musikalischen Einstimmung der Blaskapelle Pfalzklang begann am 1. Februar der feierliche Festakt im Zentrum Alte Schule Dannstadt. Gleich zu Beginn hieß Alexander Breinich die zahlreichen Gäste herzlich willkommen. Viele waren gekommen, um gemeinsam auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Donaudeutsche Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz zu blicken.


Im Anschluss nahm Paul Nägl, Landesvorsitzender der Landsmannschaft, die Anwesenden mit auf eine Reise durch die Zeit. Im ersten Teil der Zeitleiste zeichnete er anschaulich den Weg der vergangenen Jahrzehnte nach – geprägt von Engagement, Zusammenhalt und nicht zuletzt auch von Herausforderungen, die gemeinsam gemeistert wurden. Darauf folgte ein Grußwort von Joschi Ament, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Ungarndeutschen. Er unterstrich die enge Verbundenheit innerhalb der donauschwäbischen Gemeinschaft und erinnerte daran, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Verantwortung sind.


Für lebendige Farbtupfer sorgten anschließend musikalische Beiträge sowie die Volkstänze der Donaudeutsche Trachtengruppe Speyer. Mit ihren Darbietungen machten sie die kulturelle Vielfalt und die gepflegten Traditionen der Donaudeutschen auf eindrucksvolle Weise sichtbar. Daran knüpfte der zweite Teil der Zeitleiste an, der die Entwicklung der Landsmannschaft bis in die jüngere Vergangenheit fortführte. Es folgten Grußworte der Vertreter der Gemeinden und Untergliederungen. Sie würdigten die kontinuierliche Arbeit der Landsmannschaft und betonten ihre große Bedeutung für den Erhalt von Kultur, Brauchtum und Gemeinschaft.


Jürgen Harich, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben, richtete Worte an die Gäste. Er dankte all jenen, die sich über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz für die Donaudeutsche Landsmannschaft engagiert haben. Gleichzeitig wagte er einen Blick nach vorn und hob hervor, wie wichtig generationenübergreifendes Engagement für die Zukunft der Gemeinschaft ist.


Ein besonders bewegender Moment war die Ehrung des Ehrenvorsitzenden Josef Jerger. Für seine jahrzehntelange, außergewöhnliche Hingabe zum Wohle der donauschwäbischen Gemeinschaft erhielt er großen Applaus und Anerkennung.


Den feierlichen Abschluss des offiziellen Teils bildete die Hymne der Donauschwaben. Nach Dank- und Schlussworten setzte die Trachtengruppe noch einmal einen kulturellen Akzent, bevor der Festakt in einen geselligen Ausklang überging.


Beim anschließenden Stehempfang kamen die Gäste in lockerer Atmosphäre zusammen. Bei donauschwäbischen Kipfeln und weiteren kulinarischen Köstlichkeiten wurde angeregt gesprochen, erinnert und gelacht – ganz im Sinne gelebter Gemeinschaft.


Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Gästen, die diesen Festakt zu einem besonderen und gelungenen Jubiläum gemacht haben.


Von Jürgen Harich


 
 
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