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Unsere Schulzeit in Batsch

  • 21. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Feb.

Katharina Holzschuh-Manz erinnert sich 


 

Das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar hat in seinem Archiv zahlreiche Tonaufnahmen der donauschwäbischen Chronistin Katharina Holzschuh-Manz (1925–2021). 

Mit großer Sehnsucht nach ihrer donauschwäbischen Heimat, aus der sie mit ihrer Familie vertrieben wurde, hat die „Kathi“ jahrzehntelang Mundart niedergeschrieben und auch persönlich auf Band eingesprochen. 


Im aktuellen Mundart-Beitrag erinnert sich Katharina Holzschuh-Manz an ihre Schulzeit in Batsch (heutiges Serbien) und die unterschiedlichen Sprachen im Ort, die die Kinder ganz selbstverständlich gesprochen haben.


So beschreibt Kathi den Heimweg von der Schule, wo die Kinder sehr brav waren und alle Leut' schön gegrüßt haben: Die deutschen Landsleute mit einem „Gelobt sei Jesus Christus“, die kroatischen Schokazer mit „Hvaljen Isus Kristus, ljubim ruke“ und die ungarischen Nachbarn mit „Dícsértessék a Jézus Krisztus“. Ein schönes Beispiel sprachlicher Vielfalt und einem besonderen kulturellem Erbe im Donauraum.


Das Video ist hinterlegt mit Abbildungen aus der Fotosammlung des Kulturzentrums: Sie zeigen verschiedenen Futoker Schulklassen mit ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer von der 1. bis zur 6. Klasse, aufgenommen zwischen 1919 und 1937. 


Von Ulrike Haardt






 
 
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