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Fachtag „Demokratie an Schulen entlang der Donau“ am Ursprung der Donau

  • 18. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Austausch, Impulse und neue Netzwerke für den europäischen Donauraum




Am Ursprung der Donau in Donaueschingen fand kürzlich der Fachtag „Demokratie an Schulen entlang der Donau“ statt. Lehrkräfte sowie schulische Vertreterinnen und Vertreter aus Baden-Württemberg und insgesamt 14 Donauländern kamen zusammen, um Demokratieprojekte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und nachhaltige Netzwerke über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen. Über 30 Schulen aus Baden-Württemberg nahmen teil – viele davon als künftige Partner im Don@u-Online-Projekt 2026 „Demokratie – made in Europe!“.


Nach dem Ankommen und dem Besuch der Infostände der Partnerinstitutionen begrüßten Rolf Ackermann vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie Heike Schlüter vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung die Teilnehmenden. In ihren Grußworten unterstrichen Staatssekretärin Sandra Boser MdL und Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly die besondere Bedeutung der Schule als Lern- und Erfahrungsort für Demokratie – gerade im europäischen Donauraum.


Im Anschluss wurde das Don@u-Online-Projekt 2026 vorgestellt. Es lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, Demokratie als gelebtes Qualitätsmerkmal in ihren Ländern zu erforschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eindrucksvolle Videobotschaften von Jugendlichen entlang der Donau gaben persönliche Einblicke in ihre Sicht auf Demokratie, Schule und gesellschaftliche Teilhabe.


Einen wissenschaftlichen Impuls setzte Professorin Dr. Katrin Hahn-Laudenberg von der Universität Münster mit einem Online-Vortrag zur International Civic and Citizenship Education Study. Sie beleuchtete die Frage, wie Jugendliche auf ihre Rolle als Bürgerinnen und Bürger vorbereitet werden und welche Verantwortung Schulen dabei tragen.


Am Nachmittag stellte Jörg Kassner vom Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten das Projekt „Deutsch lernen und Demokratie an der Donau“ vor und zeigte, wie Sprachbildung und demokratische Wertevermittlung sinnvoll miteinander verknüpft werden können.


In Speed-Dating-Runden und an Thementischen nutzten die Teilnehmenden intensiv die Gelegenheit zur Vernetzung. Der „Markt der Möglichkeiten“ mit Partnern wie der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, dem Europa Zentrum Baden-Württemberg und weiteren Einrichtungen rundete den Fachtag ab.


Deutlich wurde: Demokratie bleibt entlang der Donau im Fluss – getragen von engagierten Schulen und lebendiger internationaler Zusammenarbeit.


Von Jürgen Harich

 
 
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