„Die Sach“ der Donauschwaben
- 25. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Willi Beck erzählt in Mundart

Im Mundart-Video der aktuellen Radasch-Ausgabe gibt Willi Beck eine lustige Anekdote über „die Sach“ der Donauschwaben zum Besten.
Als Sohn vertriebener Donauschwaben wuchs Beck nach 1945 in den Markt Schwabener Flüchtlingsbaracken auf – eine prägende Kindheit zwischen Mangel, Improvisation und Zusammenhalt der Vertriebenen. Später wurde er Lehrer und Schulleiter, blieb seiner Herkunft und ihren Geschichten aber stets verbunden.
In seinen Erzählungen erinnert Willi Beck an die Entbehrungen der Barackenzeit, aber ebenso an alltägliche Begebenheiten, auf die er mit einem schmunzelnden Auge blickt. Die Vielfalt der Dialekte, die damals aufeinandertrafen, ist für ihn ein sprachlicher Schatz, den er bis heute pflegt.
Das Video wurde im Rahmen seines Vortrags „Als die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge nach Bayern kamen – Erinnerungen an meine Nachkriegskindheit in den Markt Schwabener Baracken“ im Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar aufgezeichnet.
Von Ulrike Haardt


