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Eröffnung der Ausstellung „Häfen an der Donau“

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Aktualisiert: vor 1 Tag

Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm



Am 5. Februar 2026 wurde im Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) in Ulm die Ausstellung „Häfen an der Donau – Geschichte, Architektur, Menschen“ feierlich eröffnet. Die Schau ist ein Projekt des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen in Kooperation mit dem Ungarischen Nationalarchiv und der Philosophischen Fakultät der Universität Novi Sad. Gäste aus Wissenschaft und Kultur sowie Vertreter donauschwäbischer Institutionen und Vereine waren der Einladung gefolgt.


Die Ausstellung widmet sich den Donauhäfen als historischen und gegenwärtigen Knotenpunkten von Handel, Migration, Technik und kulturellem Austausch. Entlang des Flusses entstanden über Jahrhunderte Orte, die wirtschaftliche Entwicklung ermöglichten und zugleich Begegnungsräume zwischen unterschiedlichen Regionen und Bevölkerungsgruppen waren – ein Thema, das für die Geschichte der Donauschwaben von besonderer Bedeutung ist.


In der Begrüßung von Amelie Häufele (DZM Ulm) wurde die enge Verbindung zwischen der Donau als Lebensader Mitteleuropas und den Siedlungs- und Migrationsbewegungen des 18. und 19. Jahrhunderts hervorgehoben. Dr. Daniela Simon (IdGL Tübingen) und Prof. Dr. Mate Tamaska (Ungarisches Nationalarchiv) betonten als Kuratoren in ihren Redebeiträgen, dass Häfen nicht nur Umschlagplätze für Waren gewesen sind, sondern auch Ausgangs- und Ankunftsorte für Menschen, Hoffnungen und neue Lebenswege. Das DZM unterstrich mit dieser Ausstellung erneut seinen Anspruch, donauschwäbische Geschichte im europäischen Kontext zu vermitteln.


Die Ausstellung präsentiert eine vielfältige Auswahl an historischen Fotografien, Karten, Dokumenten und Zeichnungen, die die Entwicklung bedeutender Donauhäfen von Ulm über Wien, Budapest, Vukovar, Novi Sad und Belgrad bis hin zu den Häfen des unteren Donauraums anschaulich machen. Dabei wird der Blick bewusst sowohl auf die technische und wirtschaftliche Entwicklung als auch auf die sozialen und kulturellen Dimensionen gelenkt.


„Häfen an der Donau“ fügt sich thematisch überzeugend in die Arbeit des Donauschwäbischen Zentralmuseums ein und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Donau als verbindendes Element europäischer Geschichte neu zu entdecken. Die Ausstellung ist bis zum 15. März im DZM in Ulm zu sehen und wird von einem Ausstellungskatalog ergänzt.


Von Jürgen Harich


Öffnungszeiten: Di-Fr 11:00 bis 17:00 Uhr, Sa/So 10:00 bis 18:00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: bis 15. März

Mehr über die Ausstellung:


 
 
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