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UNSER DONAUSCHWABEN-MAGAZIN
DER RADASCH
Der „Radasch“ (donauschwäbisch für Zugabe, Draufgabe) erzählt Geschichten von Drhom, von hier, von damals und von heute – und auch von morgen. Unser Radasch ist ein regelmäßiger Newsletter, dessen Beiträge hier in unserem Online-Magazin nachgelesen werden können.
Als Gemeinschaftsprojekt des Bundesverbandes der Donauschwaben und des Kulturzentrums Haus der Donauschwaben Bayern möchte der Radasch sowohl informieren als auch unterhalten: Mit Berichten von Ereignissen aus allen donauschwäbischen Ecken der Welt, Veranstaltungshinweisen, Interviews, Beiträgen zu aktuellen Themen sowie Rätseln und Mundart-Videos. Viel Freude beim Stöbern und Lesen!
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BEITRÄGE


Neu gestalteter Veranstaltungsraum mit Schaudepot und Fotogalerie
Frische Impulse zum Erinnern und Austauschen in Haar Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen hat das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar den Veranstaltungsraum im Untergeschoss umfassend umgestaltet und technisch aufgewertet. Am 2. Juni wurde der renovierte Raum im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung offiziell eröffnet und von den Besucherinnen und Besuchern symbolisch „eingeweiht“. Herzstück des Raumes ist das Schaudepot: Ein offenes Schau-Regal mit großen Fäche
10. Juli 20252 Min. Lesezeit


Namen, Orte, Ereignisse – an was man sich erinnern kann
Das Haus der Donauschwaben Haar hebt einen jahrzehntelang zusammengetragenen Fotoschatz Seit über zwei Jahren wird im Kulturzentrum Haus der Donauschwaben im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen gesichtet, geordnet und digitalisiert – eine Mammutaufgabe, die das Herzstück des Hauses neu zum Leben erweckt: die historischen Bestände der umfangreichen Sammlung. Auch ein großes Konvolut an Fotografien mit ca. 2.000 Aufnahmen, das seit den 1980er Jahren zusammengetragen und bisher
10. Juli 20253 Min. Lesezeit


Was bin ich?
Unser Rätsel Auflösung unseres Bilder-Rätsels (Radasch 2): Das gezeigte Objekt aus der Sammlung des Kulturzentrums Haus der Donauschwaben in Haar ist ein historischer Schusteramboss – ein dreibeiniges Werkzeug aus Gusseisen, das früher beim Schuhmacherhandwerk im Einsatz war. Auf den unterschiedlich geformten Leisten konnten Schuhe in verschiedenen Größen und Formen bearbeitet und genagelt werden. Solche Ambosse waren aus dem Arbeitsalltag des Schuhmachers nicht wegzudenken
3. Juni 20251 Min. Lesezeit


Gedenkveranstaltung zur Lagerinternierung vor 80 Jahren
Gegen das Vergessen In einer würdevollen und gelungenen Veranstaltung erinnerte der Bundesverband an die Internierung der in der alten Heimat verbliebenen Donauschwäbinnen und Donauschwaben in Arbeits- und Konzentrationslager. Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Gewalt prägten den Alltag vieler Menschen, die ihrer Rechte beraubt worden waren. Erinnerung und Verantwortung Der Bundesvorsitzende Jürgen Harich und sein Stellvertreter Thomas Dapper betonten in ihren Beiträgen di
28. Mai 20252 Min. Lesezeit


75 Jahre Landesverband der Banater Schwaben Bayern
Großes Jubiläum in Augsburg mit Ehrengast Ministerpräsident Dr. Markus Söder Am 17. Mai 2025 feierte der Landesverband der Banater Schwaben Bayern in Augsburg sein 75-jähriges Bestehen – gemeinsam mit zahlreichen Gästen und einem abwechslungsreichen Programm. Der Festtag bot vielfältige Gelegenheiten zur Begegnung, zum Austausch und zur Wertschätzung der kulturellen Wurzeln der Banater Schwaben. Den Auftakt bildete ein feierlicher Trachtenumzug durch die Augsburger Innensta
28. Mai 20251 Min. Lesezeit


„Erst durch die Anerkennung unterschiedlicher Narrative können wir sie für ein friedliches Europa nutzbar machen.“
Erinnerung und Gegenwart: 80 Jahre nach Kriegsende Acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bleibt die Frage nach Erinnerung und Verantwortung aktuell – und hochpolitisch. Am 13. Mai 2025 setzte eine prominent besetzte Veranstaltung in Berlin ein deutliches Zeichen: Unter dem Titel „80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Erinnerung und Gegenwart in Deutschland und im östlichen Europa“ diskutierten Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die He
28. Mai 20252 Min. Lesezeit


Ein Fenster in die Vergangenheit – und in die Zukunft
Neu gestaltete Ausstellungsvitrine im Haus der Donauschwaben eröffnet Im Mai hat das Haus der Donauschwaben in Haar einen sichtbaren Schritt in seiner Weiterentwicklung präsentiert: Die Ausstellungsvitrine im Foyer zeigt sich nun in neuer, moderner Gestaltung. Zahlreiche Gäste waren bei der feierlichen Eröffnung dabei und entdeckten erstmals die neu gestaltete Präsentation, die zentrale Objekte aus der Sammlung zeigt und in drei Kapiteln wesentliche Etappen der donauschwäbisc
28. Mai 20252 Min. Lesezeit


Jahrzehntelange Freundschaft, lebendige Zukunft
Bewegende Patenschaftsfeier im Haus der Donauschwaben Sindelfingen Am 9. Mai 2024 stand das Haus der Donauschwaben in Sindelfingen ganz...
28. Mai 20252 Min. Lesezeit


Die universelle Sprache der Musik – oder was ein Walzer an der Donau mit donauschwäbischer Küche zu tun hat
Ein Gespräch mit dem Münchner Musiker Matthias Well Matthias Well hat in diesem Frühjahr eine musikalische Reise entlang der Donau unternommen: Auf der historischen Route des Orient-Expresses erkundete der Geiger mit vielen Stationen zwischen Wien und Istanbul die Volksmusiktraditionen Europas – darunter auch die der Donauschwaben. Das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben hat das besondere Musikprojekt unterstützt. Matthias, du warst mit der Geige im Gepäck entlang der l
28. Mai 20253 Min. Lesezeit


Zwischen Walpurgisnacht und Maibaum
Frühlingstraditionen der Donauschwaben im Wandel der Zeit "Beim Maibaumtanz beim Seitz-Wirt in Oberaltfutok" (Aufnahme ca. 1933) „Zum ersten Mai schickt man den Esel hinter das Heu“, so lautete ein beliebter Spruch aus der alten Heimat der Donauschwaben (Breitenbach 1937, S. 57). Was heute etwas rätselhaft klingt, bedeutete damals schlicht: Es ist Zeit zum Feiern! Der Mai als Monat des Neubeginns, der Fruchtbarkeit und der Hoffnung war Anlass für zahlreiche Bräuche, darunter
7. Mai 20253 Min. Lesezeit


Zeichen gegen das Vergessen setzen
Jahresempfang des BdV 2025 würdigt 80 Jahre nach Kriegsende das Erbe der Vertriebenen Unter dem Leitmotiv „Erinnern – Bewahren – Gestalten“ lud der Bund der Vertriebenen (BdV) zum traditionellen Jahresempfang in die Hauptstadt. Anlass war das 80. Gedenkjahr zum Ende des Zweiten Weltkriegs – und damit auch zu Flucht, Vertreibung und der bis heute spürbaren Nachwirkungen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie, Kultur und Zivilgesellschaft waren zahlreich erschi
7. Mai 20252 Min. Lesezeit


Zukunft gestalten, Herkunft bewahren
Bundesversammlung der Donauschwaben 2025 in Sindelfingen Am 5. April 2025 fand im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen die Bundesversammlung der Landsmannschaft der Donauschwaben statt – ein Tag voller Rückblick, Ausblick und neuer Impulse. Eröffnung und Rückblick Bundesvorsitzender Jürgen Harich begrüßte die Delegierten und gedachte in einer Schweigeminute der Verstorbenen. Dr. Herta Schwarz, stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Haus der Donauschwaben“, berichtete übe
7. Mai 20252 Min. Lesezeit


Jugendaustausch zwischen Karlshuld und Beška
Viele junge Gesichter im Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar Evi Hübner freut sich über den Besuch der serbischen und bayerischen Schülergruppe Kürzlich herrschte reger Betrieb im Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar: Im Rahmen eines Schüleraustausches zwischen Karlshuld und der serbischen Partnergemeinde Beška waren 40 Jugendliche zu Gast – jeweils zur Hälfte aus Deutschland und Serbien. Die beiden Gemeinden pflegen seit 2010 eine enge Städtepartnerschaft, d
7. Mai 20252 Min. Lesezeit


"Ein Versuch, Unbeschreibliches zu beschreiben": 80 Jahre nach der Lagerinternierung
Gedenkveranstaltung am 25. Mai in Sindelfingen - mit Lesung des Zeitzeugen Friedrich Glas Zeitzeuge Friedrich Glas: Erinnerungen an Bulkes und seine Lagerinternierungen in Jarek, Kruschiwl und Gakowa Im Jahr 1944 begann für viele Donauschwäbinnen und Donauschwaben ein Martyrium, das bis heute in seiner Grausamkeit erschüttert. Hunderttausende Angehörige der deutschen Minderheit in Jugoslawien wurden bereits ab Herbst 1944 Opfer von Vertreibung, Enteignung, Zwangsarbeit und In
7. Mai 20253 Min. Lesezeit


Ira Peter – „Deutsch genug?
Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen Buchpremiere am 8. März mit Ira Peter im Gespräch mit Ella Schindler im Haus der Heimat Nürnberg Was bedeutet es, „deutsch genug“ zu sein – und wer entscheidet das? In ihrem eindrucksvollen Buch „Deutsch genug“ erzählt Ira Peter von ihrer Herkunft als Spätaussiedlerin aus Kasachstan, einem Land, in dem viele Russlanddeutsche nach der Deportation durch das Stalin-Regime lebten. Ihre Geschichte steht exemplarisch für vie
7. Mai 20251 Min. Lesezeit


Symposium „80 Jahre Flucht und Vertreibung“
Damit unsere Geschichte nicht in Vergessenheit gerät Auf Einladung der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Dr. Petra Loibl fand im März im Münchner Prinz-Carl-Palais das Symposium „80 Jahre Flucht und Vertreibung“ statt. Sowohl auf der Bühne als auch im Publikum waren viele Donauschwäbinnen und Donauschwaben vertreten. Nachdem Dr. Florian Kührer-Wielach vom IKGS München einen Überblick zur Geschichte der Vertreibung in Südosteuropa gab,
2. Apr. 20251 Min. Lesezeit


Generationswechsel eingeläutet
Landsmannschaft der Donauschwaben Landesverband Bayern e.V. wählt neuen Vorstand Die Landsmannschaft der Donauschwaben Landesverband Bayern e.V. hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am 15. März einen neuen Vorstand gewählt. Mit der Wahl von Stephanie Schmidmair als neue Landesvorsitzende ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines Generationenwechsels innerhalb des Vereins gemacht worden. Die bisherige Vorsitzende Evi Hübner hat auf eigenen Wunsch ihren langjährigen ersten Vo
1. Apr. 20253 Min. Lesezeit


Bräuche zur Osterzeit
Vom Krätzichi Osterhas, Rätschen und fliegenden Kirchenglocken Die „Rätscherbuwe“: Ministranten aus Filipowa mit ihren Rätschen [aus der Publikation: „Filipowa – Bild einer donauschwäbischen Gemeinde“, Wien 1982] In der alten Heimat gab es verschiedene Traditionen, die von Dorf zu Dorf unterschiedlich ausgestaltet wurden. Trotz einiger Unterschiede lassen sich viele Gemeinsamkeiten feststellen. Bereits vor dem Palmsonntag begann man rechtzeitig mit dem Frühlingsputz. Hierbei
1. Apr. 20254 Min. Lesezeit
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