Internationales Musikantentreffen im Haus der Donauschwaben
- 24. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Musik
Eigentlich sollte das Musikantentreffen der Deutschmeister Brass Band aus St. Louis (USA) und der Original Banater Dorfmusikanten im Garten des Hauses der Donauschwaben stattfinden. Doch das wechselhafte Wetter machte den Plänen am 1. Juli einen Strich durch die Rechnung. Mehrere kräftige Regenschauer machten eine kurzfristige Verlegung ins Haus notwendig. Dank der Spontanität der Musikerinnen und Musiker, der zahlreichen Helfer sowie der Gäste wurde aus der wetterbedingten Planänderung dennoch ein voller Erfolg.
Das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben hatte die Deutschmeister Brass Band im Rahmen ihrer Europatour gemeinsam mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben zu einem Konzert nach Haar eingeladen. Die Vorsitzende des Kulturzentrums Haus der Donauschwaben, Bianca Groß, und Harald Schlapansky, Landesvorsitzender der Banater Schwaben, freuten sich über die zahlreichen Besucher, die sich auch vom Regen nicht abschrecken ließen. Das Haus war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Bayerischer Leberkäse erfreute nicht nur die amerikanischen Gäste, ebenso wie die zahlreichen gespendeten Kuchen.
Zum Ende der Veranstaltung zeigte sich schließlich auch das Wetter wieder von seiner freundlichen Seite. Als die Regenwolken verzogen waren, konnten die Musikerinnen und Musiker ihre Instrumente doch noch in den Garten tragen und gemeinsam unter freiem Himmel musizieren – ganz so, wie es ursprünglich geplant gewesen war. Den krönenden Abschluss des Treffens bildeten dort gemeinsam vorgetragene Stücke aus dem donauschwäbischen Repertoire unter der Leitung von Walter Prinz und Adam Glassl. Obwohl beide Ensembles zuvor nie gemeinsam geprobt hatten, gelang das Zusammenspiel hervorragend und wurde vom Publikum mit großem Applaus belohnt. Die Gäste nutzten außerdem die Gelegenheit, draußen zu tanzen und die Veranstaltung gemeinsam ausklingen zu lassen.
Das Musikantentreffen war zugleich ein schönes Beispiel für die seit vielen Jahren bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Haus der Donauschwaben und der Landsmannschaft der Banater Schwaben. Es machte zudem deutlich, wie lebendig die Verbundenheit von Donauschwaben aus unterschiedlichen Ländern bis heute ist und welchen Beitrag gemeinsame Begegnungen zur Pflege des kulturellen Erbes leisten.
Von Gabriele Schilcher




























