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Ein ereignisreicher Spätsommer in Haßloch

16. Okt.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Okt.

Fahrradtour, Helferfest und eine Premiere beim Andechser Bierfest



Mit dem Fahrrad durch die Region


Rund 30 Mitglieder machten sich bei angenehmen Sommertemperaturen zu einer Fahrradtour durch die Umgebung von Haßloch auf. Über Waldwege und vorbei an Wiesen führte die Strecke zunächst zum Waldhaus Gommersheim und anschließend über Harthausen und Hanhofen zum Naturfreundehaus in Haßloch.

Dort warteten bereits weitere Freunde auf die Gruppe. Bei Essen, kühlen Getränken und einer Karaoke-Runde klang der Ausflug aus. Für einen einheitlichen Auftritt sorgten die Vereins-Poloshirts mit Namen und Wappen der Donaudeutschen.


Dank an die ehrenamtlichen Helfer


Am 13. September folgte das traditionelle Helferfest an der Grillhütte in Haßloch. Rund 60 Helferinnen und Helfer, einige mit ihren Kindern, waren eingeladen. Mit dem Fest bedankt sich der Verein bei allen, die sich während des Jahres bei Veranstaltungen und anderen Aufgaben engagieren.


Erstmals kam dabei auch das neu angeschaffte Vereinszelt zum Einsatz. Mit Wappen und Namen der Donaudeutschen, Theke und Vordach soll es künftig bei Veranstaltungen genutzt werden. Nach einem Sektempfang wurden Rollbraten und Kuchen serviert.

Eine kleine Spielrunde sowie Angebote für die Kinder sorgten für Unterhaltung. Bei entspannter Atmosphäre bot der Nachmittag vor allem Gelegenheit, abseits der Veranstaltungen zusammenzusitzen und den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz zu danken.


Premiere beim Andechser Bierfest


Nur wenige Tage später stand für den Verein ein deutlich größeres Vorhaben an: Beim Andechser Bierfest vom 25. bis 27. September 2026 bewirtschafteten die Donaudeutschen erstmals einen eigenen Hof.


Ausgangspunkt war eine Anfrage aus dem Haßlocher Rathaus an den Vereinsvorsitzenden Alexander Josef Breinich. Innerhalb weniger Wochen mussten die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. Gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde und weiteren Unterstützern wurde der Hof am Diakonissenhaus vorbereitet – von Küchenausstattung und Kühlung über Stromversorgung und Ausschank bis zu Sitzgelegenheiten und Zelt.


Bereits am Freitagabend war der Hof gut besucht. Zur Musik der Blaskapelle Gilching waren schließlich alle 40 Tische besetzt. Auch die Bierhoheiten Simone Dreier und William Grimm statteten dem neuen Festplatz einen Besuch ab.


Am Samstag beteiligten sich die Donaudeutschen gemeinsam mit der Gemeinde Haßloch erneut am Weißwurstfrühstück im Riesenrad, dessen Plätze bereits im Vorfeld vergeben waren. Am Nachmittag spielten die Mackenbacher, am Abend sorgten die Schlageristen für Unterhaltung. Zeitweise hielten sich rund 600 Gäste gleichzeitig im Hof auf.


Auch am Sonntag war der Andrang groß. In der Küche wurden unter anderem Brathähnchen, Käsespätzle, Spanferkelrollbraten, Fleeschknepp und Bratwürste zubereitet; zeitweise mussten zusätzliche Helfer mobilisiert werden. Zu den Gästen gehörten auch Bürgermeister Tobias Meyer, der Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen in Rheinland-Pfalz sowie Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig. Für die jüngeren Besucher stand am Nachmittag eine Mitmach-Zaubershow mit Danny von Danny & Friends auf dem Programm.


Nach drei intensiven Tagen konnte der Verein eine positive Bilanz seiner Premiere ziehen. Der erstmals bewirtschaftete Hof war an allen Festtagen gut besucht und hatte dem Verein zugleich einiges an Organisation und ehrenamtlichem Einsatz abverlangt.


Mit Fahrradtour, Helferfest und Andechser Bierfest lagen damit innerhalb weniger Wochen drei sehr unterschiedliche Termine hinter den Donaudeutschen in Haßloch. Vor allem die erfolgreiche Premiere beim Bierfest dürfte dabei in Erinnerung bleiben.


Von Alexander Breinich

 
 
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