top of page

75 Jahre Donaudeutsche Landsmannschaft Mutterstadt/Limburgerhof gefeiert

  • 19. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Mai



Mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung erinnerte der Ortsverband Mutterstadt/Limburgerhof der Donaudeutschen Landsmannschaft am 24. April 2026 im Haus der Vereine in Mutterstadt an seine 75-jährige Geschichte. 


Die Zweite Vorsitzende Henriette Reiser begrüßte zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste sowie Vertreter der Gemeinden Mutterstadt und Limburgerhof und befreundeter donauschwäbischer Organisationen. Die Vereinsräume waren liebevoll im donauschwäbischen Stil geschmückt; eine Ausstellung mit Erinnerungsstücken aus dem Donauraum vermittelte Eindrücke der alten Heimat in Südosteuropa.


Im Mittelpunkt der Feier stand ein historischer Rückblick der Vorsitzenden Katharina Eicher-Müller. Sie erinnerte an die Flucht der Donaudeutschen 1944 aus Ungarn, Rumänien und Jugoslawien sowie an ihre Ansiedlung in Rheinland-Pfalz ab 1950. Die Landsmannschaft wurde am 25. Februar 1951 in Mutterstadt gegründet, um den Heimatvertriebenen beim Neuanfang zu helfen und zugleich ihre kulturellen Traditionen zu bewahren.


Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Verein zu einem wichtigen kulturellen Mittelpunkt mit Heimatabenden, Tanzveranstaltungen und dem Landestrachtenfest im Palatinum. Auch sportlich war der Ortsverband erfolgreich: Die Damen- und Herrenkegelmannschaften erzielten in den 1980er- und 1990er-Jahren beachtliche Erfolge. Heute stehen vor allem die Pflege donauschwäbischer Traditionen und die Verbindung zu Vereinen in Südosteuropa im Mittelpunkt.


Musikalisch umrahmt wurde die Feier von János Ecseghy und Dorit Ernst mit ungarischen Musikstücken und Brahms’ „Ungarischem Tanz Nr. 5“. Dagmar Schmitz präsentierte anschließend donauschwäbische Musik auf dem Akkordeon.


Zu den Gratulanten gehörten Hartmut Kegel für die Gemeinde Mutterstadt, Limburgerhofs Bürgermeister Andreas Poignée sowie der Landesvorsitzende der Landsmannschaft Rheinland-Pfalz, Paul Nägl. Auch Hans-Dieter Schneider, Altbürgermeister von Mutterstadt, würdigte in einer persönlichen Ansprache die Lebensleistung der Donaudeutschen und hob besonders deren Mut, Fleiß und Traditionsbewusstsein hervor.


Jürgen Harich, Präsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben und Bundesvorsitzender der Donauschwaben, betonte die Bedeutung des Ehrenamts und dankte den zahlreichen engagierten Mitgliedern und Unterstützern des Vereins.


Nach dem gemeinsamen Singen der Donauschwabenhymne klang die Jubiläumsfeier bei donauschwäbischen Spezialitäten und vielen Gesprächen in geselliger Runde aus.


Von Katharina Eicher-Müller

 

 

 

 

 
 
bottom of page