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Der Marik in Batsch

  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Katharina Holzschuh-Manz erinnert sich 



Was ist der „Marik“? Bei den Donauschwaben ist der Marik (im donauschwäbischen Dialekt auch Marikt oder Morik) die traditionelle Bezeichnung für den Markt oder Kirmesmarkt.

In unserer Tonaufnahme erinnert Katharina Holzschuh-Manz (1925–2021) an den Marik in Batsch (heutiges Serbien), der traditionell vier Mal im Jahr stattgefunden hat.

 

Der Marik war ein wichtiges Ereignis im dörflichen Zusammenleben. Dort boten nicht nur Bauern, Handwerker und Händler ihre Waren an – auf dem Marik ließ man sich sehen und man schaute, was so los war.

 

Die Kathi erzählt lebhaft im Batscher Dialekt, wie sie mit ihrer Freundin über den Marik „gestolpert“ ist. Und sie erinnert sich an noch erstaunlich viele andere Details…

 

Hinzugestellt sind einige Fotografien aus Futok, da aus Batsch keine solche Aufnahmen vorhanden sind. Sie sind zwischen 1927 und 1941 aufgenommen worden.

 

Die Tonaufnahme stammt aus dem Mundart-Archiv des Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar. Von der donauschwäbischen Chronistin Katharina Holzschuh-Manz sind zahlreiche Aufnahmen und auch Schriftstücke über die Batscher Traditionen, den Dialekt und viele weitere persönliche Erinnerungen an die alte Heimat erhalten – ein großer Schatz für alle nachfolgenden Generationen.


Von Ulrike Haardt

 

 

 
 
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