46. Donauschwäbische Wallfahrt in Bad Niedernau – Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft
- 20. Mai
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Aktualisiert: 27. Mai
Die 46. Donauschwäbische Wallfahrt zur Gedächtniskapelle in Bad Niedernau stand auch in diesem Jahr ganz im Zeichen von Erinnerung, Glauben und Gemeinschaft. Zahlreiche Donauschwäbinnen und Donauschwaben sowie Freunde der donauschwäbischen Heimatortsgemeinschaften kamen an Christi Himmelfahrt zusammen, um gemeinsam einen Tag des Gebets und der Begegnung zu erleben.
Die Gedächtniskapelle in Bad Niedernau wurde einst zum Gedenken an die zerstörten Kirchen und Heiligtümer der alten Heimat sowie an den Leidensweg der Donauschwaben errichtet. Sie geht zurück auf das Gelöbnis von Pater Wendelin Gruber und ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Ort des Erinnerns und der Verbundenheit für die donauschwäbische Gemeinschaft.
Die Eucharistiefeier wurde von Pfarrer Klaus Rapp, Vorsitzender des St. Gerhards-Werkes, zelebriert. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst an der Orgel von Jennifer Pryk, was der Feier einen würdevollen und festlichen Rahmen verlieh. In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Rapp daran, wie wichtig es sei, den Glauben, die kulturellen Wurzeln und die Erinnerung an die Geschichte der Donauschwaben lebendig zu halten und an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben.
Im Anschluss an den Gottesdienst bot das gemeinsame Mittagessen Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Besonders das „Café der Nachgeborenen“ wurde zu einem Ort lebendiger Begegnung zwischen den Generationen. Zudem war das Dokumentationszentrum der Heimatortsgemeinschaft Filipowa geöffnet und lud zur Besichtigung ein.
Den Abschluss des Wallfahrtstages bildete die feierliche Maiandacht, bei der viele Besucher nochmals innehalten und gemeinsam beten konnten. Die diesjährige Wallfahrt machte erneut deutlich, welch große Bedeutung die Gedächtniskapelle in Bad Niedernau als Ort des Glaubens, der Erinnerung und der Gemeinschaft für die Donauschwaben besitzt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern sowie den Organisatoren des St. Gerhards-Werkes und der HOG Filipowa, die zum Gelingen dieses traditionsreichen Tages beigetragen haben.
Von Jürgen Harich
























