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Schätze in der Nachbarschaft

  • 22. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Juni

Bayerische Beauftragte besucht Vertriebeneninstitute in Baden-Württemberg


v.l. Prof. Dr. Reinhard Johler, Dr. Petra Loibl MdL und PD Dr. Daniela Simon im IdGL in Tübingen
v.l. Prof. Dr. Reinhard Johler, Dr. Petra Loibl MdL und PD Dr. Daniela Simon im IdGL in Tübingen

Zu Besuch im „Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde“ (IdGL) in Tübingen war Mitte Juni die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Dr. Petra Loibl, MdL. Gemeinsam mit Institutsdirektor Prof. Dr. Reinhard Johler und dessen Stellvertreterin PD Dr. Daniela Simon tauschte sie sich über die Arbeit der Einrichtung aus.


Das IdGL widmet sich der Geschichte, Kultur und Landeskunde der Donauschwaben in Ungarn, Serbien, Kroatien und Rumänien. Die Forschung reicht von der Besiedlungsgeschichte über die deutsche Literatur im Donauraum bis hin zum Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg. Zudem verfügt das Institut über bedeutende Sammlungen und zahlreiche wissenschaftliche Publikationen.


Beeindruckt zeigte sich die Beauftragte von der Arbeit des Hauses: „Was hier geleistet wird, verdient höchste Anerkennung und setzt Maßstäbe.“ Besonders hob sie die Bedeutung des Instituts für die europäische Verständigung hervor. Gemeinsam mit Studierenden und Forschenden aus vielen Ländern Ost- und Südosteuropas leiste das IdGL einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zur nachhaltigen Integration in Europa.


Bereits eine Woche zuvor hatte Dr. Loibl das „Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa“ (IKDE) in Freiburg besucht. Dort wurde sie von Institutsdirektor Prof. Dr. Markus Tauschek und seinem Stellvertreter Dr. Tilman Kasten empfangen. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den umfangreichen Sammlungen, Archiven sowie Ton- und Bildbeständen des Hauses. „Im IKDE findet sich eine wahre Schatztruhe“, so die Beauftragte.


v.l. Prof. Dr. Markus Tauschek, Dr. Petra Loibl MdL und Dr. Tilman Kasten in Freiburg
v.l. Prof. Dr. Markus Tauschek, Dr. Petra Loibl MdL und Dr. Tilman Kasten in Freiburg

Nach ihrer Rückkehr zog Dr. Loibl ein positives Fazit. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München, dem Collegium Carolinum in München sowie dem Bukowina-Institut in Augsburg bildeten das IdGL und das IKDE „einen Exzellenzcluster im Süden Deutschlands, der europaweit seinesgleichen sucht“.


Von Gabriele Schilcher

 

 
 
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